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Höhepunkte Namibias 2010
Diese Reise führt sie in das wallenden Dünenmeer der Namibwüste und zu den wogenden Wellen des Atlantischen Ozeans bei Swakopmund. Erleben sie die einsame jedoch geologisch artenreiche Wildnis des Damaralandes, treffen Sie die Ovahimbas, eine der wenigen natürlichen Völker die es noch auf der Welt gibt, fahren Sie durch das unberührte Kaokoland und besuchen Sie die phantastischen Epupa Wasserfälle. Sie erfahren mehr über die Tradition und die Kultur des Ovambo Stammes im Norden Namibias, wonach Sie über den abwechslungsreichen und vielfältigen Lebensreichtum des Etoscha Nationalparks staunen werden.
Unsere Reise führt uns aus Windhoek, der Hauptstadt Namibias, an den Rand des Hochplateaus, der die Grenze zu der Namibwüste kennzeichnet. Wir reisen in die Umgebung des Sossusvleis, ein Gebiet, das durch einige der höchsten Dünen der Welt mit zu den Höhepunkten unserer Reise zählt. Früh am Morgen des zweiten Tages dürfen wir miterleben, wie die aufgehende Sonne das Dünenmeer in eine Pracht verschiedener Schatten und Farben verwandelt, während wir eine der vielen Dünen erklimmen. Wir steigen danach 30 Meter in den Sesriem Cañon hinab, der vor 18 Millionen Jahren durch den gleichen Fluss entstanden ist, der beim Sossusvlei im Sandboden versinkt. Danach fahren wir zu unserer Lodge zurück, wo wir uns am Pool entspannen oder auf einer Wanderung das Gebiet näher kennenlernen können. Solitaire Country Lodge: ca 280 km
Das Dünenmeer liegt auf unserer linken Seite, auf unserer rechten Seite werden wir von überwältigenden Bergketten begleitet während wir uns auf dem Weg an den atlantischen Ozean befinden. In Swakopmund angekommen checken wir in unsere Lodge ein, wonach wir das idyllische Städtchen erkunden können. Am Nachmittag fahren wir in die Namibwüste hinein, wo wir schon bald auf die älteste Wüstenpflanze der Erde, die sagenumwobene Welwitschia mirabilis stoßen. Das älteste Exemplar ist circa 1500 Jahre alt, und gehört zu den interessantesten und eigenartigsten Pflanzen Namibias. Bei der Mondlandschaft schauen wir, ob sich hier vielleicht nicht doch ein Außerirdischer versteckt hat- das Gebiet gleicht wirklich der Mondoberfläche, da der Pflanzenbewuchs gleich null ist, und die Berge über Jahrmillionen in Kraterähnliche Formen umgewandelt wurden. Hier genießen wir ein Glas Sekt kurz vor dem Sonnenuntergang, bevor wir wieder die kurze Distanz zu unserer Unterkunft zurückfahren. Swakopmund ist ein gemütliches Dorf am atlantischen Ozean, das uns in den nächsten zwei Tagen herrliche Ruhe und Entspannung bieten wird. Am zweiten Tag stehen uns eine Auswahl an verschiedenen Aktivitäten zu Verfügung (nicht eingeschlossen), die sich entweder in der Wüste, in den Dünen, in der Luft oder im Ozean abspielen! Am Abend genießen wir unser Abendessen in einem der vielen gemütlichen Restaurants, die uns eine Reihe an frischen Meeresfrüchten bieten (Abendessen nicht eingeschlossen). Schweizerhaus Hotel: ca 270km
Von Swakopmund aus fahren wir in nördlicher Richtung entlang der Küste mit ihren Flechtenfeldern und Salzgewinnungs-Pfannen. Über Henties Bay fahren wir ins Inland, am majestätischen Brandberg Massiv (der höchsten Erhebung Namibias) und dem ehemaligen Minenort Uis vorbei ins szenenreiche Damaraland. Dieses Gebiet verkörpert die geologisch artenreichste Landschaft die Namibia vorzuweisen hat und bildet weiterhin das Überlebensgebiet des Wüstenelefanten, schwarzen Nashorns und einer Reihe frei lebender Antilopenarten. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug zum verbrannten Berg und zu den Orgelpfeifen, welche sich in der Nähe unserer Lodge befinden und mit der späteren Sonne herrlich zur Geltung kommen. Nach dem Besuch fahren wir dann zu unserer Lodge, wo wir den Rest des Tages zur freien Verfügung haben. Twyfelfontein Lodge: ca 340km
Nach dem Frühstück besuchen wir das in der Nähe liegende Twyfelfontein, das größte „open-air Museum“ des südlichen Afrika. Twyfelfontein, Namibias einziges Welt Kulturerbe, wurde nach seiner "zweifelhaften Quelle” benannt und war schon vor Tausenden Jahren bewohnt. Wildherden sind schon seit jeher durch dieses Gebiet gezogen und dienten als Nahrung der damaligen Jäger, welche sich unter anderen aus Buschmännern zusammensetzten. Die prähistorischen Felsenkunst-Galerien von Twyfelfontein sind eine wahre Schatztruhe an Felsgravierungen. Etwas weiter besuchen wir auch den versteinerten Wald, dessen riesige Baumstämme vor etwa 260 Millionen Jahren in das Gebiet geschwemmt wurden und danach versteinerten. Nach der Besichtigung fahren wir weiter nördlich nach Opuwo. Wer nach Opuwo kommt, findet sich wieder im Herzen Afrikas. Herero Frauen spazieren in ihren viktorianischen Kleidern über die staubtrockene Piste, man begegnet Himbas in ihren traditionellen Gewändern und hin und wieder überqueren Kühe Schweine oder Ziegen die Straße. Willkommen am Ende der Welt. So nämlich lautet die Übersetzung von „Opuwo” Etwas ausserhalb des Dorfes befindet sich unsere Lodge auf einem Hügel mit umwerfendem Blick auf das Kaokoland. Hier haben wir den Rest des Tages zur freien Verfügung. Opuwo Country Lodge: ca. 460km
Nach dem Frühstück fahren wir in das Herz des nördlichen Kaokolandes und in die traditionelle Heimat der Himba Bevölkerung, die sich seine ethnische Identität und Kultur in der Abgeschiedenheit von dem Kaokoland bewahrt hat. Unterwegs zu den Epupa Fällen besuchen wir auch ein traditionelles Dorf dieser Bevölkerung. Es ist schwer zu glauben, dass diese stolzen Menschen immer noch wie vor Hunderten von Jahren leben. Sie halten an ihren Glauben und Traditionen fest. Das Kaokoland gehört seinen Einwohnern und Respekt für ihre Lebensart und ihre Traditionen ist angebracht. Der “Kraal” besteht meist aus Hütten, die aus Mopaneästen, Lehm und Kuhdung hergestellt werden. Für die Himba bedeuten ihre Viehherden Leben. Persönlicher Viehbesitz wie in unserem Sinne besteht nicht. Rinder haben einen festen Platz in Zeremonien und Ritualen, Bräute werden mit Rindern bezahlt, der Tod eines Häuptlings erfordert Opferung der besten Tiere (die Schädel werden auf Stöcken um das Grab errichtet) und Verbrechen werden mit der Abgabe von Vieh bestraft. Die Hauptnahrung der Himba besteht aus Dickmilch und Fleisch. Getreide, Zucker und Gegenstände für ihren Schmuck erhalten sie durch Viehhandel. Die Grundlage der Religion ist ein weit entferntes Wesen - Mukuru. Den Seelen der Verstorbenen werden übernatürliche Kräfte zugesprochen, die auch Einfluss auf die Lebenden haben und als Medium zu Mukuru angesehen werden. Gute Beziehungen zu den Ahnen ist deshalb erforderlich. Das heilige Feuer (Okuruwo), ein einziger glimmender Holzscheit wird vom Häuptling gehütet und bei wichtigen Ritualen zum Feuer entfacht, als Symbol für den Kontakt zwischen Lebenden und Verstorbenen. Weiter fahren wir durch das 49’000 Quadratkilometer große Gebiet, welches aus unberührter, purer Natur besteht und immer wieder durch kleine Dörfer der Himba geschmückt wird. Schon bald erreichen wir den Kunene Fluss, welcher die natürliche Grenze zu Angola bildet. Hier stürzen die Epupa Wasserfälle 35 Meter in die Tiefe und unterbrechen mit ihren Wasserkaskaden als atemberaubendes Naturschauspiel die trockenen Gebirgslandschaft. Nachdem wir die Fälle auf einer Wanderung erforscht haben, fahren wir am Nachmittag wieder zu unserer Lodge zurück, wo wir den Rest des Abends in Ruhe und mit herrlichen Erinnerungen genießen können. Opuwo Country Lodge: ca. 400km
Die Reise geht nach dem Frühstück weiter nach Osten in das ehemalige Owamboland. Owambo ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Volksgruppen, die im zentralen Norden Namibias und im Süden Angolas leben. Diese Gruppen wanderten einst von den großen Seen in Ostafrika ein und ließen sich in der Region zwischen den Kunene und Kavango Flüssen nieder. Die Owambo bilden die größte Sprachgruppe des Landes und machen knapp 51% der Bevölkerung Namibias aus. Die meisten Owambo leben noch heute als Subsistenzbauern und ernähren sich von der Feldarbeit und der Haltung von Rindern und Ziegen. Auf unserer Fahrt besuchen wir das Ongulumbashe Monument. Hier fiel am 26. August 1966 der erste Schuss des Unabhängigkeiktskrieges zwischen der Südafrikanischen Armee und den Freiheitskämpfern des damaligen Südwest Afrikas. Unterwegs besuchen wir einen gigantischen Affenbrotbaum, dessen ausgehöhlter Baumstamm während der Kriegszeit als Gefängnis diente. Etwas weiter besuchen wir dann in der Ortschaft Tsandi ein traditionelles Ovambo Dorf um mehr über die Kultur und Tradition dieser Bevölkerung zu lernen. Unsere Lodge liegt in der quirligen Stadt Oshakati, wo es auch einen offenen Markt und viele “Cuca Shops” (einheimische Bars) mit ausgefallenen Namen gibt. Diese können wir am Nachmittag besuchen oder einfach am großen Pool entspannen. Oshakati Country Lodge: ca 310km
Nach einem zeitigen Frühstück fahren wir die kurze Distanz zum Etoscha National Park, der die Heimat 114 verschiedener Säugetieren und über 340 Vogelarten ist. Wir genießen das einmalige Erlebnis, während der Pirschfahrten die vielfältige Tierwelt in der freien Natur zu beobachten. Viele Wildarten, die typisch für die Savannen-Ebenen Afrikas sind, finden sich hier in großer Zahl, darunter Zebra, Elefant, Giraffe, Streifengnu, Oryx, Springbock, Kudu und das einzigartige Schwarznasen Impala. Hunderte von Vogelarten wurden hier dokumentiert, die in den Sommermonaten durch Zugvögeln ergänzt werden. Außerdem kann man mit Glück Löwen, Leoparden und Geparden erspähen und am frühen Morgen oder am späten Abend Hyänen und Schakale durch die Gegend streifen sehen. Kurz vor dem Sonnenuntergang fahren wir dann zu unserer Unterkunft, welche sich in dem Zentrum des Parks befindet und uns auch eine beleuchtete Wasserstelle bietet. Halali Camp: ca. 400km
Am frühen Morgen unternehmen wir wieder eine Pirschfahrt im Etoscha Nationalpark in östlicher Richtung. Das östliche Gebiet wird durch große Mopanewälder gekennzeichnet und unterscheidet sich stark gegenüber den offenen Flächen des westlichen Teils. Somit haben wir die Gelegenheit eine Vielfalt anderer Tierarten zu erspähen, welche im westlichen Teil gar nicht oder weniger vorkommen. Zu diesen Tierarten gehören zum Beispiel die Elenantilope, die größte Antilopenart der Welt, das Damara Dik Dik, die kleinste Antilopenart Namibias und auch der Leopard, welcher dichtes Waldgelände bevorzugt. Nach einem fakultativen Mittagessen in einem der Rastlager führt uns die Pirschfahrt am Nachmittag aus dem Park heraus und weiter südlich zu dem Otavi Gebirge, wo sich auch unsere Lodge für den heutigen Abend befindet. An einer Wasserstelle haben wir weiterhin die Gelegenheit Wildtiere zu beobachten, bevor wir uns am Abend dann zum Abendessen wieder treffen (nicht eingeschlossen). Ghaub Gästefarm: ca. 320km
Wir fahren nach einem gemütlichen Frühstück wieder zurück nach Windhoek, wo wir bei unserem ausgesuchten Hotel abgeladen werden oder wir einen Transfer zum Internationalen Flughafen für unseren Heimflug bekommen. Hier endet unsere abenteuerliche Reise. Ca. 420km
ZUSAMMENFASSUNG DER REISE
Alternative Unterkünfte können benutzt werden Abfahrtsdaten:
Diese Reise kann auch als Privatreise bei einer Teilnehmerzahl von mindestens 6 Personen durchgeführt werden.
Bitte beachten: Mögliche Verbindungen mit der Reise in den Caprivi nur an den folgenden Daten möglich (bitte anfragen):
August 2010: 15 September 2010: 26 Oktober 2010: 3, 10, 17
Preise: (wechselkursabhängig, z.B. ca. 0,09 € / 1 ZAR, Stand 07/2009) N$ 19.647,- - Einzelzimmerzuschlag: N$ 2.659,-
Die Reise ist auch in einer exklusiven Variante buchbar. Preise und Termine auf Anfrage. |







