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Around Namibia 2010 - Zelt - Lodge - Safari

Wir haben hier bewährte und interessante Reiseziele zu einer Safari zusammengefasst, so dass Sie sowohl den zentralen Teil und den Norden des Landes kennenlernen. Die Fahrstrecken sind moderat, damit die Fotografen ausreichend Zeit und Gelegenheiten haben, schöne Bilder zu „schießen“. Um den Abenteuerflair zu genießen, sind etwa die Hälfte der Übernachtungen in Zelten und es wird am Lagerfeuer gekocht. Damit der Komfort nicht zu kurz kommt, sind immer wieder feste Unterkünfte (Pensionen, Lodges, Tented Camps) eingeplant. Kleine Wanderungen lockern die Reise auf und geben dem Tourguide die Gelegenheit über Pflanzen und Tierwelt, aber auch über die Geologie und Geographie des Landes zu berichten.

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Ausführliche Routenbeschreibung:

Tag 1: Morgens Abholung vom Flughafen Windhoek. Auf dem Weg nach Windhoek kehren wir erst auf einer Gästefarm zum Brunch ein und fahren anschließend zur Pension nach Windhoek. Diejenigen, die bereits vor Tourenbeginn in Windhoek eingetroffen sind, werden von uns direkt an den jeweiligen Unterkünften abgeholt oder wir vereinbaren einen Treffpunkt. Vormittags lernen wir die Hauptstadt näher kennen und erfahren dabei Interessantes zur Geschichte, Kultur und Bevölkerung des Landes. Der restliche Nachmittag ist dann zur freien Verfügung (Einkäufe, Geldwechsel, Ausrüstung vervollständigen, Kaffee trinken usw.) Am Abend kehren wir in ein uriges, namibianisches Steakhouse ein, das mit seinen “Mammut”-Portionen heimischer Spezialitäten (ab ca. EUR 12,--, auf eigene Rechnung) und ausgezeichnetem südafrikanischen Wein besticht. Danach sinken wir in dem netten Gästehaus in die Federn. Brunch (P) (40 km)

Tag 2: Vormittags brechen wir zu dem auf einem Privatgelände liegenden Ghaub Revier auf. Die Route geht erst den Kupferbergpass hoch und dann weiter durch das Khomas Hochland. Unser Camp (S.v. = Sanitäranlagen vorhanden) liegt inmitten eines Trockenflußbettes. Im Camp angekommen stellen wir die Zelte im Schatten einer Baumgruppe auf. Am Nachmittag können wir dann ungestört die nähere Umgebung erforschen. Abends am Lagerfeuer werden wir Ihnen etwas über das richtige Verhalten im Busch erzählen und über alle krabbelnden, kriechenden, stechenden und beißenden Bewohner Namibias. F/M/A (Z) (120 km) 

Tag 3: Nach dem Frühstück geht es in Richtung Spreetshoogte Paß. Dieser Paß ist einer der weniger bekannten, aber sicher einer der interessantesten Pässe mit einer unglaublichen Aussicht über das weite Land. Nach einer kleinen Wanderung den Paß hinunter (ca. 50 min) fahren wir weiter nach Solitaire, einem Ort der seine Daseinsberechtigung der Lage an einer Kreuzung und dem phantastischen, ofenfrischen Apfelkuchen verdankt. Das Tagesziel ist das Camp Sesriem am Rande der Sanddünen. Ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zum Sesriem Canyon und zu den höchsten Dünen der Welt im Sossusvlei. Am Spätnachmittag erforschen wir den Canyon und marschieren dann bald ins Bett ... denn ....(S.v.)  F/M/A (Z)(180 km)

Tag 4: ... sehr zur Freude aller Frühaufsteher werden wir ca. eine Stunde vor Sonnenaufgang aus den Federn springen und in die Wüste hinein fahren solange es noch kühl ist. Wir fahren 60 km durch die Namibwüste zum Sossusvlei und bewundern den einmaligen Sonnenaufgang inmitten der sagenhaften Dünenlandschaft. Die Sandmassen türmen sich bis zu 300m hoch und der Wind gibt ihnen immer wieder neue, surrealistisch wirkende Formen. Wer hier den Fotoapparat nicht dabei hat, wird es mit Sicherheit bereuen. Nach einem späten Frühstück, kurze Fahrt zu einer Gästefarm am Rande der Naukluft, wo wir für zwei Nächte bleiben. Nachdem wir dort bereits am frühen Nachmittag eintreffen, steht der Nachmittag zur freien Verfügung für Wanderungen, Ausritte (Anfänger und Fortgeschrittene) oder einfach zum „Nichtstun“ am Pool. (S.v.) F/M/A (G) (250 km)

Tag 5: Die beeindruckende Landschaft der Naukluft ist ein Schmaus für jeden Naturfreund. Wind und Sonne, Hitze und Kälte, Trockenheit und Regen haben hier eine phantastische Felslandschaft geschaffen. Wir starten sehr früh zu einer halbtägigen Wanderung (reine Wanderzeit ca. 4 Stunden), die uns nach einem kurzem aber zünftigen Aufstieg auf das Hochplateau führt. Der Abstieg erfolgt dann über eine wildromantische Schlucht, die nicht nur durch eine vielfältige Pflanzenwelt sondern auch durch eine interessante Geologie besticht. Etwa zur Mittagszeit sind wir wieder zurück bei dem Fahrzeug und können eine Mittagsbrotzeit einnehmen. Anschließend zeigen wir Ihnen eine phantastische Schlucht mit kühlen, klaren Pools, in denen man  baden kann. Die kühlen Pools in den unteren Bereichen der Schlucht laden ebenfalls zum Baden ein. Hier haben wir auch die besten Chancen für gute Wildbeobachtungen. Bei dieser Wanderung sind Teilstecken dabei, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern. Es handelt sich nicht um einen Wanderweg, wie man es aus den Alpen gewohnt ist, die Strecke ist uneben und steinig. (S.v.) F/M/A (G) (50 km)

Tag 6: Wir verlassen die Naukluft und fahren entlang der Namib Wüste nach Norden zum Kuiseb Canyon. Weiter geht es quer durch die Namib die uns im Verlauf des Tages die unterschiedlichsten Wüstenlandschaften präsentiert. Ab und an sind auch Springböcke, Oryx, Bergzebra und Strauße zu sehen. Am Nachmittag erreichen wir die Küste bei Walfish Bay und haben dann auch bald Swakopmund erreicht wo wir in einer Pension übernachten. Am Abend besuchen wir ein nettes Restaurant, der Fisch ist hier ausgezeichnet (ca. 14 EUR p.P. auf eigene Rechnung). F/M (P) (320 km)

Tag 7: Dieser Tag steht zur freien Verfügung, jeder kann tun und lassen was er will. Sei es einen Stadtbummel, einen Museumsbesuch (empfehlenswert: Meeresaquarium) oder sich einfach am Strand in der Sonne aalen. Von Swakopmund aus werden interessante Rundflüge über die Skelettküste, die Namibwüste oder über das Damaraland angeboten. Man kann auch mit Pferden in die Mondlandschaft reiten, Sandboarden, Tandem Fallschirmspringen oder mit Booten aufs Meer fahren um Delphine und Robben zu beobachten. Die Organisation und Bezahlung kann direkt bei den Veranstaltern vor Ort erfolgen. F (P)

Tag 8: Entlang der Küste nach Norden zur Robbenkolonie am Cape Cross fahren. Der Gestank ist gewöhnungsbedürftig und darum geht es auch bald weiter in Richtung Brandberg. Die Route führt uns quer durch die Wüste nach Nordosten in das Damaraland. Etwa zur Mittagszeit erreichen wir Uis, eine winzige Mienenstadt, wo wir eine Pause einplanen um zu tanken. In der Brandbergregion werden vielerlei Mineralien, Quarze und Halbedelsteine abgebaut, die in Uis und am Straßenrand zum Verkauf angeboten werden. Wer Interesse an Steinen hat, findet eine reiche Auswahl. Von Uis aus ist es nur noch eine kurze Fahrt zu unserem Camp in der Nähe vom Brandberg. Am Nachmittag bleibt noch genug Zeit für eine kurze Wanderung den Ugab entlang. Mit etwas Glück können Sie hier bereits die ersten Wüstenelefanten beobachten. (S.v.) F/M/A (Z) (320 km) 

Tag 9: In den Morgenstunden ist eine etwa dreistündige Wanderung zu der bekanntesten Felsmalerei am Brandberg, der „Weißen Dame“, eingeplant. Anschließend fahren wir weiter nach Norden und bewundern die roten Tafelberge die so typisch sind für das Damaraland. Entlang unserer Strecke kommen wir immer wieder an Farmen der Damaras vorbei und bekommen einen Eindruck von dem Leben der Menschen in den Stammesgebieten. Am Abend sind wir in einem Wüstencamp (Tented Camp) in großen Hauszelten mit integrierten Duschen und Toiletten untergebracht. F/M/A (T) (150 km)

Tag 10 : Vormittags besuchen wir die Felsmalereien von Twyfelfontein. Bei einer ein- bis zweistündigen Wanderung erfahren wir Interessantes über die Zeichnungen und Gravuren. Weiter geht es über wenig befahrene Straßen nach Palmwag, einer malerischen Palmenoase direkt am Uniab River. Den Nachmittag genießen wir am Pool. (S.v.) F/M/A (Z) (120 km)

Tag 11: Frühmorgens gibt uns ein ca. zweistündiger Pirschgang Gelegenheit an Oryx, Springböcke oder Kudus anzuschleichen. Mit etwas Glück können wir auch die seltenen Wüstenelefanten beobachten. Nach einem späten Frühstück fahren wir weiter nach Norden. Kurz vor Sesfontein schwenken wir nach Osten ab und fahren über einen steilen Pass in die Joubert Berge. Entlang der Straße kommen wir immer wieder an traditionellen Hütten der Herero vorbei, die auch hier im Damaraland ein Leben als Viehzüchter führen. Je weiter wir nach Norden kommen desto mehr weichen die eckigen Hererohütten den traditionellen, runden Behausungen der Ovahimbas. Nachdem sowohl die Ovahimbas als auch die Hereros ein Leben als Viehzüchter führen, sind überall die Rinder- und Ziegenherden auf der Straße unterwegs. Am Nachmittag erreichen wir Opuwo, die „Hauptstadt“ des Kaokolandes. Ein buntes Völkergemisch an Herero, Ovahimbas, Damara und Ovambos prägen das Straßenbild. Einige Kilometer außerhalb der Stadt übernachten wir in einem Tented Camp. F/M/A (T) (250 km)

Tag 12: Von Opuwo aus führt uns die Safari weiter nach Norden. Wir kommen an zahlreichen Dörfern des Ovahimba Volkes vorbei. Am Kunene Fluß und seinem einmaligen Wasserfall finden wir einen sehr schönen Campingplatz (S.v.). Mit lautem Getöse donnern die Fluten des Kunene 50m in die Tiefe. In die aufstäubenden Wasserwolken zaubert die Sonne ganz phantastische Regenbogenspiele. An diesem traumhaften Plätzchen werden wir die Zelte aufschlagen. Der Nachmittag steht für die Besichtigung der Wasserfälle und eine kleine Wanderung zur Verfügung. F/M/A (Z) (180 km)

Tag 13: Wir fahren wieder nach Süden um dann bei Swartbooisdrift, wieder am Ufer des Kunene unsere Zelte erneut aufzuschlagen. Eine kleine Wanderung den Fluß entlang gibt uns die Möglichkeit die Landschaft und auch das Leben am Fluß besser kennen zu lernen. (S.v.) F/M/A (Z) (180 km)

Tag 14: Für die nächsten 50 km schlängelt sich die Piste den Kunene entlang flussaufwärts, bis wir im Laufe des Vormittages bei den Ruacana Wasserfällen ankommen. Dort lassen wir uns etwas Zeit um den Platz zu besichtigen und dann geht es auf gut geteerter Straße weiter in das Ovamboland. Die Route führt durch Outapi und dann durch Oshakati, die größte Stadt im Ovamboland. Auf gut ausgebauter Straße geht es in die Nähe der Ortschaft Olukonda wo wir unsere Zelte in dem Nacambale Restcamp aufschlagen werden. An dieser Stelle gab es früher eine Station der Finnischen und Rheinschen Mission an deren Arbeit und Wirken heutzutage ein Museum (National Monument) erinnert. Wer sich für die traditionelle Lebensweise der Leute in dieser Region interessiert, kann diese in einer angrenzenden, typischen Siedlung kennen lernen (NACOBTA Projekt). (S.v.) F/M/A (Z) (250 km)

Tag 15: Im Laufe des Vormittages erreichen wir den Etosha Nationalpark. Die Mittagspause verbringen wir im Fort Namutoni und fahren am Nachmittag zu einigen nahe gelegenen Wasserstellen um die Tierwelt im Etoscha kennen zu lernen. Pünktlich vor Sonnenuntergang treffen wir bei einer Gästefarm ein, die etwas außerhalb des Etosha Nationalpark liegt und uns für zwei Nächte beherbergt. Von hier aus starten wir unsere Ausflüge in den Nationalpark. F/A (G) (200 km)

Tag 16: Wir werden so zeitig wie möglich das Frühstück einnehmen um den Tag im Etosha Nationalpark voll auszukosten. Bei unseren Beobachtungsfahrten geht es von Wasserstelle zu Wasserstelle. Erfahrungsgemäß sind die Morgenstunden und die späten Nachmittagstunden die besten Zeiten um Wild zu beobachten. Außerdem ist in diesen Tageszeiten das Fotolicht am besten. Die heißen Mittagsstunden verbringen wir entweder in Namutoni oder Halali (je nach Route). Zum Sonnenuntergang geht es dann wieder zurück zu der Gästefarm. F/A (G) (100 km) 

Tag 17: Vormittags kommen wir am Otjikoto-See vorbei und werden dem Hoba Meteoriten einen kurzen Besuch abstatten. Wir fahren über eine abgelegene, landschaftlich sehenswerte Nebenstraße in Richtung Waterberg. Am Nachmittag werden wir den Waterberg Nationalpark (S.v.) erreichen. Der Waterberg ist ein durch Erosion entstandenes Hochplateau von knapp 1.700m Höhe, das an den Rändern steil nach unten abfällt. Sie können eine ca. einstündige Wanderung auf dieses einmalige Hochplateau unternehmen - es lohnt sich, denn der Ausblick ist unbeschreiblich ! (S.v) F/M/A (Z) (280 km)

Tag 18: Auf geht’s nach Okahandja, einer mittelgroßen Ortschaft mit einem Marktplatz, an dem sich sehr gut Holzschnitzereien und diverse einheimische Kunstgegenstände erstehen lassen. Die letzte Etappe der Reise führt uns zurück nach Windhoek, wo wir etwa zur Mittagszeit eintreffen. Sollte Ihr Rückflug noch heute Abend gebucht sein, ist es also kein Problem rechtzeitig am Flughafen zu sein. F/M (280 km)    

sossusvlei

            

Mahlzeiten: F = reichhaltiges Frühstück, M = Lunchpaket/ Brotzeit oder Mittagsrast auf einer Gästefarm oder inmitten der freien Natur, A = Abendessen ohne Getränke, wie ausgeschrieben.

Unterkünfte: Pension (P), Lodge (L), Gästefarm (G), Tented Camp = großes Hauszelt mit ordentlichem Bett, en suite Dusche und Toilette  (T)

 

Termine: 18 volle Tage / 17 Nächte ab / bis Windhoek – Zelt Lodge Safari

Termin

23. März (Di) - 09. April (Fr) 2010

20. April (Di) - 07. Mai (Fr) 2010

18. Mai (Di) - 04. Juni (Fr) 2010

15. Juni (Di) - 02. Juli (Fr) 2010

13. Juli (Di) - 30. Juli (Fr) 2010

10. Aug. (Di) - 27. Aug. (Fr) 2010

05. Okt. (Di) - 22. Okt. (Fr) 2010

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Preis: DZ EUR 2.545,-- (Einzelzimmerzuschlag p.P./EZ + 150,-- EUR)

min. 6 – max. 10 Personen, ein Geländewagen

 

  

Reiseinformationen für Lodge Safaris

Wir machen Ihnen die Reise so angenehm und erholsam wie möglich. Darum werden Sie in komfortablen 4x4 Geländefahrzeugen und in einer überschaubaren Teilnehmerzahl das Land bereisen. Der erfahrene, deutschsprachige Tourguide kann so auf Ihre individuellen Fragen und Bedürfnisse in verstärktem Maße eingehen.

Fahrzeuge:
Wir benutzen für unsere Lodge Safaris Geländefahrzeuge, die den bestmöglichen Komfort bieten und uns trotzdem die Möglichkeit geben auch abseits der befestigten Straßen oder Pisten Namibia zu bereisen. Hierfür haben sich bisher unsere speziell ausgebauten Landrover Defender 147 der neuen Generation mit bis zu 9 Sitzplätzen und unsere neuen Toyota Landcruiser mit bis zu 10 Sitzplätzen mit zusätzlichen Wasser- und Benzintanks bestens bewährt.

Unterbringung und Verpflegung:
Jeden Abend erreichen wir eine Lodge, Gästefarm oder Pension, die auch für ein stilvolles Abendessen und ein reichhaltiges Frühstück verantwortlich ist. Mittags gibt es Lunchpakete. Wir führen auch Stühle, Tische und Geschirr mit, so dass wir die Möglichkeit haben in der freien Natur ein Mittagessen zu genießen. Für allzeit kalte Getränke ist unsere Kühlbox da.

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